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Sacha Korn - Deviationist


Erschienen als Import bei East International Music /

"Ich lasse mich nicht brechen! Ich bin ein Patriot."

Sacha Korn

Begonnen als Vorband von Subway to Sally und Rammstein in Deutschland, Tschechien und Frankreich, weiterentwickelt und getourt durch Polen, Rußland und Lettland, schließlich: New York und Shanghai. Dazu jahrelanger Lebensschwerpunkt in Los Angeles und Osteuropa sowie verschiedene Top-10-Platzierungen in internationalen "Charts" und Platz 3 in den deutschen "Alternative-Charts". Von dort aus direkt auf die nationale Schulhof-CD in Sachsen-Anhalt! Was auf den ersten Blick etwas skurril erscheinen könnte, ist die stark komprimierte musikalische Vita des gebürtigen Potsdamers Sacha Korn. Nach zwei Alben und zwei Single-CDs erschien nun die neue EP mit dem aussagekräftigen Titel "Deviationist" (deutsch: Der Abweichler). Durch seine mitunter patriotischen, zeitgeistkritischen, eben vom Mainstream abweichenden Aussagen und Textpassagen hat Korn die sogenannten "Major-Labels" gegen sich aufgebracht, so manche Konkurrenz verwirrt – schließlich stünde ihm ohne entsprechende Texte das große Geschäft offen – und blieb demzufolge ein eher düsterer Geheimtipp in den Clubs und Sälen der europäischen Metropolen.

Die neue EP des bekennenden Osteuropa-Liebhabers ("Die Freiheit, die ich in Osteuropa genießen konnte, hatte ich hier nie…"), bei East-International-Music erschienen, beschäftigt sich ganz mit den selbsterklärten Leibthemen des 35jährigen: Emanzipation, Heimat, Identität, Sehnsucht, Wut und Gewalt. Diese Topoi ziehen sich wie ein roter Faden durch das erstaunliche Gesamtwerk. Auch wenn die Titel der Neuerscheinung an traditionelle Klänge der nationalen Musikwelt erinnern mögen ("Abendland", "Vertrieben", "Der Weg nach Osten", "Mein Land"): Die Texte des leidenschaftlichen Boxers und Freidenkers sind erfrischender Natur, durchdacht, zeitweilig deutlich melancholisch und von einer gehörigen Portion Wut im Bauch über die herrschenden Zustände genährt. Die Musik selbst ist kaum in eine Schublade einzuordnen, da mannigfaltige Einflüsse deutlich werden. Neben aggressiven Liedern, die eine Mischung aus Rock und fast schon Metal darstellen ("Abendland"), rockig-melodischen Klängen ("Vertrieben"), nachdenklich-ruhigen Tönen ("Der Weg nach Osten"), lassen sich auch die Ohrwürmer "Mein Land" und "Lass mich gehen" (mit Kinderchor) finden. Bei letzterem und dem Abschluss der CD, "Nackt und Kalt" (mit Gastauftritt einer Sprechsängerin), werden indessen deutlich die Elektro-Noten spürbar, welche die musikalische Komposition abrunden und in des Künstlers "Wahlheimat" Osteuropa äußerst beliebt sind. Insgesamt ergibt diese Mischung aus traditionellem, bisweilen hartem Rock, balladesken Strophen und elektronischen Einflüssen eine Gesamtkomposition, die – jedenfalls für unsere Breitengrade – ein absolutes Novum bedeutet. Eine höchst professionelle Abmischung, stilvolle Aufmachung und die Gewissheit, hier eine wahre, mutige und aufrichtige Persönlichkeit für das patriotische Lager gewonnen zu haben, runden den begeisterungsfähigen Gesamteindruck ab.



Art.Nr.: OSR-Cd-0837
10,00 EUR
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